Kategorien
Persönliches

5 Gründe warum ich das Brot backen liebe

Es gibt Dinge im Leben, die tun einfach gut.
Für mich ist das: Brot backen.
Klingt vielleicht unspektakulär – ist es aber ganz und gar nicht.
Denn zwischen Mehlwolken, knisternder Kruste und dem Duft von frisch Gebackenem steckt so viel mehr als nur ein Lebensmittel.

Ob zuhause im Holzbackofen oder unterwegs beim Campen mit dem Omnia – ich liebe es, mein eigenes Brot zu backen.
Nicht, weil ich muss, sondern weil ich will.
Weil es mich erdet.
Weil es mich entschleunigt.
Und weil es mich jedes Mal ein kleines bisschen glücklicher macht.

Warum genau? Ich nehm dich mit – hier kommen meine 5 ganz persönlichen Gründe, warum das Brotbacken für mich so besonders ist:

1. Weil es mir den Kopf frei macht – egal wo ich bin

Ob ich am Küchentisch den Sauerteig knete oder auf’m Campingplatz den Omnia auf dem Gaskocher anschmeiße – beim Brot backen bin ich ganz bei mir. Kein Stress, kein Lärm im Kopf, nur ich, der Teig und dieses schöne Gefühl, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen.
Es ist meine Art, runterzufahren – mitten im Alltag oder irgendwo in der Natur.

2. Weil der Duft von frisch gebackenem Brot pures Glück ist

Es gibt diesen einen Moment, wenn das Brot im Ofen ist und die ganze Wohnung langsam nach frischer Kruste riecht … ich sag’s dir: Das ist kein Duft, das ist ein Gefühl.
Wärme, Zuhause, Geborgenheit – alles in einem.
Kein Raumspray der Welt kann da mithalten.
Und dieser Moment, wenn du das Brot anschneidest und es knackt?
Pure Gänsehaut.

3. Weil ich selbst entscheide, was reinkommt – und was nicht

Ich hab keine Lust auf irgendwelchen Industriekram in meinem Essen.
Ich entscheide selbst, was in’s Brot kommt.
Und vor allem: was nicht rein kommt.
Einfach: gutes Mehl, Wasser, Salz und ein Sauerteig, der schon ein paar Jahre
auf dem Buckel hat.
Manchmal noch ein paar Kerne oder Gewürze, je nachdem, worauf ich
Lust hab.
Ich weiß, was ich esse – und das fühlt sich einfach gut an.

4. Weil es mich kreativ macht

Jedes Brot ist anders.
Und Brot ist nie langweilig.
Mal ein rustikales Sauerteigbrot mit kräftiger Kruste, mal ein luftiges Dinkelbrot mit Nüssen, Kernen oder Kräutern – jedes hat seinen eigenen Charakter.
Ich probiere aus, tüftle, lerne – und hab richtig Spaß dabei.
Das ist wie ein kleines Abenteuer in der Küche – immer wieder neu, immer wieder überraschend.

5. Weil es mich stolz macht

Wenn ich ein Brot aus dem Ofen hole, das schön aufgegangen ist, herrlich
duftet und beim Anschneiden diese perfekte Kruste hat – dann bin ich einfach stolz.
Es ist ein Erfolgserlebnis, das ich sehen, riechen und schmecken kann.

Fazit

Brot backen ist für mich viel mehr als nur ein Hobby.
Es ist eine kleine Liebeserklärung ans Leben, an gutes Essen, an Ruhe und an das Gefühl, selbst etwas zu schaffen.
Ob zu Hause im Holzbackofen oder beim Campen mit dem Omnia – mein Brot kommt immer mit.
Weil’s nicht nur satt macht, sondern glücklich.

Eine Antwort auf „5 Gründe warum ich das Brot backen liebe“

Ich kann das so nachvollziehen. Auf den Sauerteig bin ich, wie so viele, in der Social-Distancing-Phase gekommen. Zwischenzeitlich gab es jetzt bei mir eine längere Flaute, aber gerade fange ich wieder an. Und wie du sagst, Brot ist einfach ein Fest für alle Sinne und das Selbstmachen ist so bestärkend. So eine archaische menschliche Tätigkeit und so erdend. Bin sehr froh, dass ich gerade vorhin meinen Roggenbrotteig an ein warmes Plätzchen gestellt habe 😀

Liebe Grüße
Angela

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert